PPWR-Rollen: Ist Ihr Unternehmen Lieferant, Erzeuger, Hersteller oder Importeur?

Versenden Sie verpackte Ware an Kunden, sind Sie Hersteller. Tragen Ihre Verpackungen Ihr eigenes Logo, sind Sie zusätzlich Erzeuger. Beziehen Sie verpackte Ware direkt aus einem Nicht-EU-Land, sind Sie außerdem Importeur. Verpackungen und Verpackungsmaterial an Erzeuger liefern Lieferanten, diese Rolle trifft auf Online-Händler selten zu.

Kreisgrafik mit den PPWR-Rollen Lieferant, Erzeuger, Hersteller und Importeur als Übersicht für Verpackungen

Die Übersicht ordnet die wichtigsten Wirtschaftsakteure der PPWR ein. Sie zeigt, welche Rollen Unternehmen in der Verpackungslieferkette einnehmen können und warum die korrekte Zuordnung für PPWR-Pflichten wichtig ist.

Das Wichtigste in Kürze zu den PPWR-Rollen

  • Die PPWR definiert vier zentrale Wirtschaftsakteure entlang der Verpackungslieferkette: Lieferant, Erzeuger, Hersteller und Importeur.
  • Der Hersteller ist die Standardrolle im E-Commerce, denn er bringt verpackte Produkte erstmals in der EU in Verkehr.
  • Eigenmarken-Verpackungen machen Sie zusätzlich zum Erzeuger, damit übernehmen Sie die Verantwortung für die Konformitätserklärung.
  • Mehrere Rollen gleichzeitig sind bei Online-Händlern die Regel, nicht die Ausnahme.
  • Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitenden und unter 2 Millionen Euro Jahresumsatz oder Bilanzsumme erhalten Erleichterungen, beide Kriterien müssen gleichzeitig erfüllt sein.

Wer diese vier Rollen sauber auseinanderhält, liest jede weitere PPWR-Anforderung mit anderen Augen. Deshalb beginnen wir mit dem Überblick über alle Beteiligten.

Die PPWR kennt mehrere Wirtschaftsakteure, für Verpackung und Logistik sind vier Rollen entscheidend: Der Lieferant liefert Verpackungsmaterial und Verpackungen, der Erzeuger produziert die Verpackung, der Hersteller bringt verpackte Produkte in Verkehr, der Importeur führt verpackte Ware aus Drittländern in die EU ein. Die meisten Online-Händler sind Hersteller und nehmen mehrere Rollen gleichzeitig ein. Welche Rolle Sie einnehmen, entscheidet darüber, welche Pflichten ab dem 12. August 2026 für Sie gelten. Was die EU-Verpackungsverordnung insgesamt regelt, haben wir in unserem Überblicksbeitrag erklärt. Hier klären wir Ihre Rolle, zuerst als Kurzantwort, danach im Detail.

Wer sind die Wirtschaftsakteure nach der PPWR?


Wirtschaftsakteure sind nach der PPWR alle Unternehmen, die entlang der Verpackungslieferkette Verantwortung tragen: vom Lieferanten des Verpackungsmaterials über den Erzeuger der Verpackung und den Hersteller, der verpackte Produkte in Verkehr bringt, bis zum Importeur, der verpackte Ware aus Drittländern einführt. Alle Begriffsbestimmungen stehen in der Verordnung (EU) 2025/40, die am 11. Februar 2025 in Kraft getreten ist und deren Pflichten ab dem 12. August 2026 gelten.

Die Verordnung definiert noch weitere Akteure, etwa den Vertreiber, für die Praxis im Versandhandel sind diese vier entscheidend.

Die Pflicht, nur konforme Verpackungen in Verkehr zu bringen, trifft dabei nicht allein den Erzeuger, sondern ebenso Importeure und Vertreiber. Aus unserer Beratungspraxis wissen wir: Die größte Unsicherheit entsteht nicht durch die Definitionen selbst, sondern durch die Frage, welche davon auf das eigene Unternehmen zutreffen. Die folgende Übersicht ordnet deshalb alle vier Rollen mit ihrer jeweiligen Hauptpflicht ein.

Person im Lager zwischen Hochregalen als Symbol für PPWR-Pflichten im E-Commerce und Versandhandel

Das Lagerbild stellt den Praxisbezug der PPWR für Online-Händler und Versandunternehmen her. Es eignet sich besonders für Abschnitte zur Herstellerrolle, zu Warenströmen und zur Frage, welche Verpackungspflichten beim Versand entstehen.


Rolle Wer das ist Hauptpflicht
Lieferant Liefert Verpackungsmaterial wie Kartonplatten oder Klebstoffe sowie fertige Verpackungen an den Erzeuger Stellt konforme Materialien sicher und gibt alle Materialinformationen an den Erzeuger weiter
Erzeuger Produziert aus dem Rohmaterial die Verpackung oder lässt sie unter eigenem Namen herstellen Verantwortet die Recyclingfähigkeit, erstellt die Konformitätserklärung und führt die technische Dokumentation
Hersteller Bringt verpackte Produkte erstmals in einem EU-Mitgliedstaat in Verkehr Trägt die Hauptverantwortung für Konformität, Kennzeichnung und Entsorgung der Verpackung
Importeur Führt verpackte Ware aus einem Nicht-EU-Land in die EU ein Stellt die Konformität der importierten Verpackung sicher

Die Tabelle zeigt die Logik der PPWR-Lieferkette von oben nach unten. In genau dieser Reihenfolge gehen wir nun jede Rolle im Detail durch, beginnend mit dem Lieferanten.

Was ist ein Lieferant nach der PPWR?


Ein Lieferant nach der PPWR ist das Unternehmen, das Verpackungen oder Verpackungsmaterial an den Erzeuger liefert, zum Beispiel fertige Versandkartons, Kartonplatten, Papier oder Klebstoffe. Die Lieferantendefinition beschreibt die Stufe vor dem Erzeuger: Der Lieferant liefert zu, der Erzeuger verantwortet die Verpackung, die er unter eigenem Namen herstellt oder herstellen lässt. Die Pflichten des Lieferanten nach der PPWR umfassen zwei Kernaufgaben. Erstens stellt er sicher, dass seine Materialien den EU-Vorgaben entsprechen, denn nicht konforme Materialien dürfen in der EU nicht in Verkehr gebracht werden. Zweitens beantwortet er die Frage, die uns Kunden regelmäßig stellen: Welche Unterlagen muss ein Lieferant bereitstellen? Er gibt sämtliche Informationen zur Materialzusammensetzung an den Erzeuger weiter, damit dieser seine technische Dokumentation vollständig erstellen kann. Die Lieferantenrolle trifft auf Online-Händler nicht zu, solange sie keine Verpackungen oder kein Verpackungsmaterial an Erzeuger liefern. Auf einen Verpackungsgroßhändler wie IGEPA Packaging trifft die Rolle dagegen zu. Beim Erzeuger, der nächsten Stufe der Lieferkette, beginnt die Verantwortung für die Verpackung selbst.

Was ist ein Erzeuger nach der PPWR?


Ein Erzeuger nach der PPWR ist das Unternehmen, das Verpackungen herstellt oder unter eigenem Namen oder eigener Marke herstellen lässt. Der klassische Fall: Ein Verpackungsproduzent fertigt aus Kartonplatten den fertigen Versandkarton. Diese Erzeugerdefinition hat es in sich, denn an ihr hängt die zentrale Dokumentationsverantwortung der gesamten Lieferkette. Die Pflichten des Erzeugers nach der PPWR: Er verantwortet die Recyclingfähigkeit und Nachhaltigkeit der Verpackung, er erstellt die EU-Konformitätserklärung und er führt die technische Dokumentation mit allen Nachweisen zur Materialzusammensetzung. Ab dem 12. August 2026 kommt eine erste Kennzeichnungspflicht hinzu: Die Verpackung trägt Name und Anschrift des Erzeugers sowie eine Angabe zu ihrer Identifikation, etwa eine Chargennummer. Die harmonisierte PPWR-Kennzeichnung mit Sortierhinweisen folgt erst ab dem 12. August 2028. Wer erstellt die Konformitätserklärung? Die Antwort beginnt immer beim Erzeuger. Wichtig für Ihre Praxis: Erzeuger ist nicht allein der Verpackungsproduzent. Auch ein Online-Händler, der Versandkartons mit eigenem Logo herstellen lässt, nimmt die Erzeugerrolle ein. Diese Eigenmarken-Konstellation vertiefen wir in der Entscheidungshilfe weiter unten. Zunächst folgt die Rolle, die im E-Commerce nahezu jeden betrifft: der Hersteller.


Wer gilt nach der PPWR als Hersteller?


Als Hersteller gilt nach der PPWR das Unternehmen, das verpackte Produkte erstmals in einem EU-Mitgliedstaat in Verkehr bringt. Genau hier liegt die größte Begriffsfalle der Verordnung: Der Hersteller stellt keine Verpackung her. Er ist derjenige, der das verpackte Produkt erstmals in einem EU-Mitgliedstaat bereitstellt, im E-Commerce also der Online-Shop, der Ware im Versandkarton an seine Kunden schickt, unabhängig davon, ob er das Produkt selbst gefertigt hat. Damit ist der Hersteller die Standardrolle für nahezu jeden Online-Händler. Die EU-Verpackungsverordnung legt beim Hersteller die Hauptverantwortung ab: Er verantwortet die Konformität der Verpackung, ihre Kennzeichnung und ihre Entsorgung. Die Konformitätserklärung muss er nicht selbst erstellen, er fordert sie samt technischer Dokumentation beim Erzeuger ein und prüft sie. Zusätzlich greift beim Hersteller die erweiterte Herstellerverantwortung (extended producer responsibility, kurz EPR) mit Registrierungspflichten im Herstellerregister jedes EU-Markts, in dem er Verpackungen in Verkehr bringt. Was das beim grenzüberschreitenden Verkauf bedeutet, behandeln wir im Beitrag zur EPR-Registrierung. Bevor wir Hersteller und Erzeuger direkt vergleichen, fehlt noch die vierte Rolle: der Importeur.

Übersichtsgrafik zu den PPWR-Rollen Lieferant, Erzeuger, Hersteller und Importeur in der Verpackungslieferkette

Die Grafik zeigt die vier zentralen PPWR-Rollen entlang der Verpackungslieferkette: Lieferant, Erzeuger, Hersteller und Importeur. Sie hilft Unternehmen, ihre Verantwortung nach der EU-Verpackungsverordnung besser einzuordnen.

Wer gilt nach der PPWR als Importeur?


Ein Importeur nach der PPWR ist das Unternehmen, das verpackte Ware aus einem Nicht-EU-Land in die EU einführt. Wer Produkte direkt aus China, der Schweiz oder einem anderen Drittland bezieht und in der EU verkauft, erfüllt die Importeurdefinition, unabhängig davon, ob die Ware für den Weiterverkauf oder den eigenen Versand bestimmt ist. Die Pflichten des Importeurs nach der PPWR entsprechen in der Sache denen des Herstellers: Er stellt sicher, dass der Erzeuger im Drittland die Konformität bewertet und die Konformitätserklärung erstellt hat und nennt ab dem 12. August 2026 seinen eigenen Namen und seine Anschrift auf der Verpackung oder in einem Begleitdokument. Entscheidend dabei: Seine Verantwortung gilt der Verpackung, nicht dem Produkt darin. Wer ein Maschinenbauteil importiert, verantwortet nach der PPWR die Konformität der Verpackung um dieses Bauteil. Damit sind alle vier Rollen definiert. Bleibt die Abgrenzung, die in der Praxis am häufigsten Verwirrung stiftet: Erzeuger oder Hersteller?

Was ist der Unterschied zwischen Erzeuger und Hersteller nach der PPWR?


Der Unterschied zwischen Erzeuger und Hersteller nach der PPWR liegt im Gegenstand der Verantwortung: Der Erzeuger produziert die Verpackung und verantwortet ihre Dokumentation, der Hersteller bringt verpackte Produkte in Verkehr und verantwortet deren Konformität im Markt. Verwechselt werden die beiden Rollen ständig, weil der Begriff Hersteller im Alltag genau das Gegenteil suggeriert. Die Übersicht schafft Klarheit:


Erzeuger Hersteller
Definition Stellt Verpackungen her oder lässt sie unter eigenem Namen herstellen Bringt verpackte Produkte erstmals in der EU in Verkehr
Typische Tätigkeit Produziert aus Kartonplatten den fertigen Versandkarton Versendet Ware im Versandkarton an Kunden
Beispiel Verpackungsproduzent Online-Shop
Verantwortung Erstellt Konformitätserklärung und technische Dokumentation Prüft die Konformität, verantwortet Kennzeichnung und Entsorgung

Es gilt das White-Label-Prinzip, das aus der Erzeugerdefinition folgt und das die EU-Kommission in ihren PPWR-FAQ konkretisiert: Wer neutrale, ungebrandete Standardverpackungen einkauft, bleibt Hersteller und prüft nur. Wer Verpackungen mit eigenem Namen oder Logo herstellen lässt oder eine unbedruckte Verpackung individuell nach eigenen Vorgaben fertigen lässt, wird zusätzlich Erzeuger und übernimmt die Erstellungspflicht selbst. Ein reines Versandetikett auf dem Karton gilt dabei nicht als Branding. Welche Rolle in Ihrer Konstellation greift, klärt jetzt die Entscheidungshilfe.

Welche PPWR-Rolle hat Ihr Unternehmen? Die Entscheidungshilfe für den E-Commerce


Welche PPWR-Rollen Ihr Unternehmen im E-Commerce einnimmt, klären drei Fragen: Trägt Ihre Verpackung Ihr eigenes Branding? Beziehen Sie Ware direkt aus einem Drittland? Und versenden Sie in andere EU-Länder? Aus den Antworten ergibt sich Ihre Rollenkombination und mit ihr Ihre Hauptpflicht. Genau diese Zuordnung fragen uns Kunden in der Beratung am häufigsten an, deshalb haben wir die fünf typischen Konstellationen des Onlinehandels in einer Entscheidungstabelle zusammengefasst:


Konstellation Ihre Rolle(n) Ihre Hauptpflicht
Sie versenden Ware im neutralen, ungebrandeten Standard-Versandkarton Hersteller Konformitätserklärung beim Erzeuger einfordern und prüfen.
Ihre Verpackungen tragen Ihr eigenes Logo oder Ihren Namen Hersteller und Erzeuger Konformitätserklärung selbst erstellen und technische Dokumentation führen.
Sie beziehen verpackte Ware direkt aus einem Drittland Hersteller und Importeur Konformität der importierten Verpackung sicherstellen.
Sie verkaufen über einen Marktplatz und versenden selbst Hersteller Konformität prüfen und Kennzeichnung verantworten
Sie versenden im Fernabsatz in andere EU-Länder Hersteller Registrierung im Herstellerregister jedes EU-Zielmarkts.

In allen fünf Konstellationen kommt als Hersteller die Registrierungspflicht aus der erweiterten Herstellerverantwortung hinzu, in Deutschland im Verpackungsregister LUCID. Zwei dieser Konstellationen werfen in der Praxis die meisten Rückfragen auf. Wir beginnen mit der Eigenmarke.

Wann wird ein Onlinehändler zum Hersteller nach der PPWR?

Ein Onlinehändler wird zum Hersteller nach der PPWR, sobald er verpackte Produkte erstmals in einem EU-Mitgliedstaat in Verkehr bringt. Im Versandhandel heißt das: mit dem ersten Paket, das Ihr Lager verlässt. Die Herstellerrolle hängt weder von Ihrer Unternehmensgröße noch von Ihrem Sortiment ab, und auch der Verkauf über einen Marktplatz ändert nichts daran, solange Sie selbst versenden. Der eigentliche Kippschalter sitzt an anderer Stelle: beim Branding. Bestellen Sie neutrale Graukartons aus dem Standardsortiment, bleiben Sie reiner Hersteller. Lassen Sie dieselben Kartons mit Ihrem Logo bedrucken, werden Sie zusätzlich Erzeuger und übernehmen die Erstellungspflicht für die Konformitätserklärung. Diese Folge eines Logodrucks überrascht in unserer Beratung viele Händler, denn optisch ändert sich am Karton fast nichts, rechtlich ändert sich die Verantwortung vollständig. Dass sich Rollen auf diese Weise stapeln, ist kein Sonderfall, sondern der Normalzustand, wie der nächste Abschnitt zeigt.

Kann ein Unternehmen mehrere PPWR-Rollen gleichzeitig haben?

Ja, mehrere PPWR-Rollen gleichzeitig sind die Regel, nicht die Ausnahme. Entscheidend dabei: Die Rollen gelten nicht pauschal für Ihr Unternehmen, sondern je Verpackung und Warenstrom. Wir kennen das aus dem eigenen Haus: Als Verpackungsgroßhändler liefern wir Verpackungsmaterial an verarbeitende Kunden und sind dabei Lieferant, unsere Eigenmarken-Verpackungen machen uns zum Erzeuger, und beziehen wir Verpackungen aus einem Drittland, nehmen wir zusätzlich die Importeurrolle ein. Für Sie als Online-Händler gilt dieselbe Logik: Der neutrale Versandkarton macht Sie zum Hersteller, das gebrandete Klebeband gleichzeitig zum Erzeuger für genau das Klebeband, die Direktware aus Fernost zum Importeur. Ordnen Sie deshalb jede Verpackungsart einzeln zu, denn jede Rolle bringt ihre eigene Hauptpflicht mit. Eine Erleichterung sieht die Verordnung allerdings vor, und sie betrifft die kleinsten Unternehmen im Markt.

Gilt die PPWR auch für Kleinstunternehmen?

Ja, die PPWR gilt auch für Kleinstunternehmen, sie sieht für sie aber Erleichterungen vor. Als Kleinstunternehmen gilt nach der EU-Verpackungsverordnung, wer weniger als 10 Mitarbeitende beschäftigt und zugleich unter 2 Millionen Euro Jahresumsatz oder Bilanzsumme bleibt. Beide Kriterien müssen gleichzeitig erfüllt sein. Ein Shop mit acht Beschäftigten und 3 Millionen Euro Umsatz fällt also nicht unter die Ausnahme, ebenso wenig ein Unternehmen mit zwölf Beschäftigten und 1,5 Millionen Euro Umsatz. Wichtig für Ihre Planung: Die Erleichterungen befreien nicht von der Verordnung insgesamt, sie verlagern einzelne Pflichten. Beziehen Sie als Kleinstunternehmen Ihre Verpackungen von einem Lieferanten im selben EU-Mitgliedstaat, übernimmt dieser für diese Verpackungen die Erzeuger- und Herstellerpflichten, so die EU-Verpackungsverordnung und die PPWR-FAQ der EU-Kommission. Die Grundverantwortung, nur konforme Verpackungen zu versenden, bleibt bei Ihnen. Damit sind alle Rollen und die wichtigste Ausnahme geklärt, es bleibt die Frage, was Sie jetzt konkret tun.

Fazit: Wie klären Sie Ihre PPWR-Rolle jetzt konkret?


Die Rollenklärung ist Schritt eins jeder PPWR-Umsetzung, denn aus Ihrer Rolle folgen alle weiteren Pflichten, von der Konformitätserklärung bis zur Registrierung. Gehen Sie dazu Ihr Verpackungsportfolio durch und ordnen Sie jede Verpackungsart einer Rolle zu, vom Versandkarton bis zum Klebeband. Und wenn Sie die Zuordnung nicht allein treffen wollen:

Im kostenlosen Verpackungs-Check klären wir Ihre Rollen und Pflichten gemeinsam.

Wichtig: Dieser Beitrag bietet Orientierung für die Rollenzuordnung nach der PPWR, er ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Maßgeblich ist der Text der Verordnung (EU) 2025/40, den die EU-Rechtsdatenbank EUR-Lex führt.

Zwei Personen besprechen PPWR-Fragen zur Rollenklärung für Unternehmen im Verpackungs- und Versandkontext

Die Illustration visualisiert die typische Unsicherheit vieler Unternehmen bei der PPWR-Rollenklärung. Sie passt zu Ratgeberabschnitten, in denen geklärt wird, ob ein Unternehmen als Hersteller, Erzeuger, Importeur oder Lieferant gilt.

IGEPA Packaging

IGEPA Packaging unterstützt Unternehmen mit Verpackungslösungen für Versand, Lager, Transport und industrielle Prozesse – von einzelnen Verbrauchsmaterialien
bis zur Optimierung kompletter Verpackungsabläufe.

IGEPA group

Die IGEPA group wurde 1960 gegründet und zählt heute zu den führenden Fachgroßhandelsgruppen für Papier und Druckzubehör, Werbetechnik und Verpackungen in Europa. Mit einem der umfassendsten Sortimente der Branche betreuen wir über 90.000 Kundinnen und Kunden aus Industrie, Handel und Gewerbe – zuverlässig, verantwortungsvoll und lösungsorientiert.

Unsere Unternehmensgruppe ist heute in 23 Ländern aktiv, mit 79 Standorten und einem starken Netzwerk eigenständig geführter Gesellschaften unter gemeinsamer strategischer Ausrichtung. Die nachhaltige Entwicklung unserer Gruppe stützt sich auf rund 2.950 Mitarbeitende im In- und Ausland, auf modernste Logistikstrukturen sowie auf einen wachsenden internationalen Verbund.