| Zeichen-Papier/-Karton
| |
Gruppe von Spezialpapieren, die aus hochwertigen Rohstoffen gefertigt und oberflächenvergütet sind, um darauf z.B. mit Aquarellfarben malen und tusche- sowie radierfest zeichnen zu können. Auch transparente Zeichenpapiere gehören hierzu.
| |
 |
 | |
 |
| Zeitschriften-Papier
| |
Früher stark satiniertes (Illustrationsdruck), schon seit längerem meist maschinengestrichenes Druckpapier. Für den Rollendruck auch mit Fertiggewichten unter 60 g/qm als LWC-Papier (light weight coated).
| |
 |
 | |
 |
| Zeitungs-Papier
| |
Maschinenglattes Druckpapier (40 - 52 g/qm). Sein holzschliffhaltiger Rohstoff wird schon seit langem immer mehr durch Altpapieranteil ersetzt (ca. 75%). Trotzdem muss es die hohen Druckgeschwindigkeiten in den Rotationsmaschinen gut bestehen. Die Zeitungspapiermaschinen gehören mit Breiten von 10 m und mehr zu den größten in der Papierindustrie.
| |
 |
 | |
 |
| Zellstoff
| |
Das auf chemischem Wege aus pflanzlichen Rohstoffen gewonnene Fasermaterial. Dabei sind die nicht faserigen Bestandteile zum größten Teil herausgelaugt. Je nach der verwendeten chemischen Lösung erhält man ?Sulfit-Zellstoff oder ?Sulfat-Zellstoff, neben dem Altpapier die wichtigsten Ausgangsprodukte der Papierherstellung. Die chlorfreie Bleichung des Zellstoffes setzt sich seit Beginn der 90er Jahre verstärkt durch.
| |
 |
 | |
 |
| Zellstoff-Karton
| |
Eine nicht ganz eindeutige Bezeichnung sowohl für holzhaltigen wie holzfreien geklebten Kartei-/Aktendeckelkarton. Aber auch für tiefziehfähigen (z.B. Trinkbecher-)Karton aus gebleichtem Zellstoff.
| |
 |
 | |
 |
| Zieh-Karton
| |
Durch Weichmacherbehandlung oder Eintauchen in wässriger Lösung wird Pappe geschmeidig gemacht. Zur Herstellung von Karton-Dosen (Käseschachteln).
| |
 |
 | |
 |
| Zigaretten-Papier
| |
Leichtes, ungeleimtes Papier (18 - 24 g/qm). Es besteht aus Leinen- und Hanffasern, die man heute in zunehmendem Maße durch besondere Zellstoffsorten ersetzt. Zur Steigerung der Glimmfähigkeit wird das Papier besonders ausgerüstet. Es besitzt überwiegend einen Füllstoffanteil von ca. 30%.
| |
 |
 | |
 |
| Zinkoxyd-Papier
| |
Mit ZnO beschichtetes Kopierpapier für das sog. Elektrofax-Verfahren.
| |
 |
 | |
 |
| Zp-Papier
| |
Packpapiere, hergestellt aus Sulfitzellstoff (mind. 70% Anteil) und Altpapier (max. 30% Anteil).
| |
 |
 | |
 |
| Zurichte-Seidenpapier
| |
Im Buchdruckverfahren gebräuchliches Unterlegpapier unter die Druckform. So wird das unterschiedliche Niveau des Druckstockes ausgeglichen und damit ein gleichmäßiges Druckbild über die ganze Druckfläche erreicht.
| |
 |
 | |
 |
| Zweiseitigkeit
| |
In der Natur des Herstellungsprozesses liegende Tatsache, dass (mit Ausnahme bei modernen Duoformern) jedes Papier eine füllstoffreichere Unterseite und eine füllstoffärmere Oberseite hat.
| |
 |
 | |
 |
| Zwiebelhaut-Papier
| |
Nach dem Aussehen einer eingetrockneten Zwiebel benanntes Luftpostpapier (Onionskin). Seine "schrumpelige" Oberfläche zur Steigerung von Opazität und Griff entsteht durch eine besondere Trockentechnik.
| |
 |
 | |
 |
|