| Ganzzeug(-Stoff)
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In der 2. Arbeitsstufe der Papierherstellung entsteht durch Auflösen, Mahlen und Mischen der sortenspezifischen Zellstoff-, Holzschliff- und Altpapiersorten (=Halbzeug) sowie durch Beimischung von Leim, Füllstoffen und evtl. Farbe das sogenannte "Ganzzeug" (=fertiger Papierrohstoff).
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| Gaufrier-Kalander
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Prägemaschine zur Oberflächenveredelung (geprägte Papiere).
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| Gautschen
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1. Bei der früheren Handfertigung des Papieres das Ablegen der nassen Papierbogen zwischen Trockenfilzen. 2. Pressen der endlosen Papierbahn in der Papiermaschine am Ende der Nasspartie. 3. Herstellen von mehrlagigem Karton (Pappe). Dabei werden die maschinenfeuchten Faserstofflagen ohne Leimzusatz aufeinandergepresst (Duplex- Triplex-Karton).
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| Gefärbtes-Papier
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Nachträglich durch Streich- oder Tauchverfahren eingefärbtes Papier.
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| Gehämmertes-Papier
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Ausstattungspapier mit hammerschlagartiger Prägung.
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| Geklebter-Karton-(pappe)
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Wird aus mehreren fertigen (trockenen) Faserstofflagen in Klebemaschinen zusammengefügt. Er zeichnet sich durch besondere Steifigkeit aus (durch Brennprobe ist der Unterschied zwischen geklebtem und gegautschtem Karton feststellbar).
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| Geldrollen(-Scheinstreifen)-Papier
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Einseitig glattes Zellstoffpapier, in mehreren von der Deutschen Bundesbank festgelegten Farben und Qualitäten. Zum Einrollen von Münzen und Bündeln von Banknoten.
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| Geleimtes-Papier
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Der Papierstoffmasse (Ganzzeug) beigegebene Natur- oder Kunstharze bewirken eine bessere Faserverbindung und vor allem eine vielfach erwünschte Widerstandsfähigkeit gegen das Eindringen von Flüssigkeit in das Papier (Tintenfestigkeit).
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| Geprägtes-Papier
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"Leinengeprägt" Schreibbapier, "gehämmert" Büttenkarton, Fotoalbenpergamin mit "Spinnen-Prägung". Das sind nur einige Beispiele der vielfältigen Möglichkeiten, mit Prägewalzen (-Platten) in die Oberfläche von Papier nachträglich Musterungen / Strukturen einzupressen (Gaufrier-Kalander..
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| Geräuschloses-Papier
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Besonders weich gearbeitetes Papier, das wegen seiner Verwendung als "Konzert-Programm" nicht rascheln darf.
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| Geripptes-Papier
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Häufig als Vorsatzpapier verwendetes, maschinenglattes Papier. Meist mit parallel laufenden Wasserzeichenlinien/ -rippen.
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| Geschenk-Papier
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Mit mehrfarbigem Streudruck ausgestattete Seidenpapiere und einseitig glatte/gestrichene Zellulosepapiere zum Verpacken von Geschenken (z.B. Weihnachtspapier).
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| Gestrichenes-Papier
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Um eine geschlossene Oberfläche und damit eine noch bessere Bedruckbarkeit (Halbtöne) zu erzielen, wird eine Streichmasse auf sogenannte Streichrohpapiere aufgebracht und in vorgegebener Strichstärke gleichmäßig verteilt. Dazu gibt es verschiedene Verfahren z.B. Rakel-, Walzen-, Bürsten-, Luftdüsenstrich. Die Streichmasse besteht z.B. aus China-Clay, Kreide, Kasein, Kunststoffdispersion. Einseitig (=Chromopapier) und beidseitig gestrichene, matt-, halbmatt-, glänzendgestrichene und die innerhalb und außerhalb der Papiermaschine gestrichenen Sorten bilden die große Gruppe der Bilderdruck- und Kunstdruckpapiere.
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| Gewichtstoleranzen
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Trotz hochentwickelter Steuerungsanlagen sind gelegentliche Gewichtsschwankungen bei der Papierherstellung unvermeidlich. Sie dürfen aber die in den Geschäftsbedingungen der Papierindustrie einheitlich festgelegten Grenzwerte nicht überschreiten.
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| Gewichtszuschläge
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Infolge unterschiedlicher Herstellungskosten werden von der Papierindustrie für niedrige und höhere Papiergewichte Zuschläge auf die "Normal"-(Grund)-Preise erhoben.
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| Glacé-Papier
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Meist einseitig gefärbtes Papier, mit glänzender (satinierter) oder gestrichener Oberfläche. Vorwiegend als Überzug von Kartonagen verwendet.
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| Glätte
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Die Oberfläche von Papier ist natürlicherweise etwas narbig. Durch Glättung in der Papiermaschine und in Kalandern (Satinage) kann die Oberfläche mechanisch verbessert werden. Prüfung in speziellen Messgeräten (z.B. nach Bekk).
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| Glanz
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Für eine Reihe von Papieren erwünschte optische Eigenschaft (spiegelnd reflektiertes Licht). Allerdings sollte man beachten: Glanz ist nicht unbedingt identisch mit Glätte.
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| Glanz-Pappe
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Besonders harter Karton, der auf Rundsiebmaschinen mit ausgesucht gutem Fasermaterial hergestellt wird. Durch starkes Kalandrieren erreicht man eine besondere Oberflächenglätte und hohe Materialdichte. Ein sehr widerstandsfähiger Karton, der häufig für Bauteile (z.B. in der Elektroindustrie) sowie für die Herstellung von Organisationsmitteln verwendet wird (Pressspan).
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| Gleismühle
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Erste in Deutschland nachgewiesene Papierfertigungsstätte bei Nürnberg (1389), die von Ulman Stromer betrieben wurde.
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| Glückwunschkarten-Karton
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Meist hochweißer, oft einseitig gestrichener (mit vielerlei fantasievollen Prägungen versehener) Karton (200 - 240 g/qm). Zur Herstellung von Glückwunschkarten.
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| Gold-Papier
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Mit Metallbronze gestrichenes oder mit metallisierter Folie lackkaschiertes Ausstattungspapier.
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| Goudronné-Papier
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Qualitativ geringwertiges Packpapier, das früher aus geteerten (franz. = goudronné) Tauabfällen und Jutesäcken, heute aus Abfallpapier hergestellt wird.
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| Granuliertes-Papier
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Mit körniger Prägung versehenes Offset- und Bilderdruck-Papier.
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| Graphisches-Papier
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Allgemein gefasste Bezeichnung für alle Druck- und Schreibpapiere in Bogenformaten und Rollen. Unterschieden in holzfreie und holzhaltige Papiere.
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| Grau-Pappe
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Aus wiedergewonnenen Papierfaserstoffen hergestellte Vollpappe. Vorwiegend für buchbinderische Zwecke.
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| Griff
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Die unterschiedliche Dicke, Härte und Steifigkeit von Papier kann subjektv als "Griffigkeit" empfunden werden (keine Maßeinheit).
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| Grossmenge
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Im Papiergroßhandel ist der Großmengenpreis die Kalkulationsbasis für die Preislistenstaffel (früher Ballen = 150 kg-Preis).
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| Gummiertes-Papier
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Papier mit einer Klebstoffbeschichtung, die durch Wasser aktiviert wird (Dextrin, Gummiarabikum). Zur Herstellung von Aufklebern, Marken und Postwertzeichen (nicht zu verwechseln mit Haftklebe-Papieren).
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| Gussgestrichenes-Papier
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Druckpapier, dessen hochglänzender Strich (in der Regel einseitig) durch Kontakttrocknung an verchromtem, hochglanzpoliertem Metallzylinder erzielt wird (z.B. Chromolux). Auch als gussgestrichener Karton erhältlich. | |
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