| Daumenprobe
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Zur Beurteilung der Rupffestigkeit von gestrichenem Papier. Der angefeuchtete Daumen wird auf das Papier gepresst und dann ruckartig abgehoben. Es sollen keine Strichpartikel am Daumen kleben bleiben.
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| Daunendruck
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Aus rösch gemahlenem Zellstoff gefertigtes, hochvolumiges Werkdruck-Papier zur Herstellung von stark auftragenden Büchern (Dickdruck-Papier).
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| Deckfähigkeit
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Wichtige Eigenschaft von Druckpapieren, bei denen der Rückseitendruck nicht durchscheinen soll (Opazität).
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| Dehnkrepp
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Papier, das durch Kreppen dehnbar gemacht wurde. (Beispiele: Dekor-Krepp, Packkrepp, gekrepptes Klebeband).
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| Dehnung
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Papier neigt dazu, sich bei auftretender Feuchtigkeit zu dehnen: quer zu seiner Laufrichtung mehr als längs der Laufrichtung. Diese Eigenschaft stört beim Mehrfarbendruck (Passerhaltigkeit). Der Papiermacher begegnet ihr durch ein möglichst ausgewogenes Längs-Quer-Verhältnis der Papierfasern. Der Offsetdrucker verwendet - soweit möglich - Papier in Schmalbahn. Durch Nachspannen der Druckplatte kann er eine eventuelle Querdehnung des Papiers zumindest teilweise ausgleichen.
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| De-Inking
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Wenn bei Recycling-Papieren Anforderungen an Helligkeit gestellt werden, müssen aus den eingesetzten Altpapieren die Druckfarben entfernt werden. Sie werden mit Hilfe von Seifenlaugen und Druckluft gelöst und abgeschöpft. Der Faserbrei aus Altpapier kann zusätzlich gebleicht werden. Der Abfall aus Füllstoffen, Streichmitteln und Druckfarben wird umweltgerecht entsorgt.
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| Dekorations-Papier
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Lichtbeständiges, intensivfarbiges Plakatpapier, auch mit Prägung.
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| Dekor-Papier
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Nassfestes, temperaturbeständiges, lichtechtes Spezialpapier hoher Opazität. Es wird mit Fantasie- oder Holzmaser-Design bedruckt und mit Kunstharz getränkt auf Kunststoffplatten laminiert.
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| Detail-Zeichenpapier
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Aus schmierig gemahlenem, hochwertigem Zellstoff gefertigtes Transparentpapier, tuschfest und lichtpausfähig. Mit besonderer Radier-, Falz- und Bruchfestigkeit.
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| Diagramm-Papier
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Hochwertiges, technisches Spezialpapier, mit einem Liniennetz bedruckt. Zur automatischen Aufzeichnung von Messwerten in Registriergeräten.
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| Diazo-Papier
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Lichtpauspapier auf Diazo-Basis. Für Halbfeucht- und Trockenentwicklung.
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| Dickdruck-Papier
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Rösch gemahlene, holzfreie und holzhaltige Werkdruckpapiere mit 1,5- bis 2,5fachem Volumen.
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| Dimensionsstabilität
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Für den Mehrfarbendruck erforderliche Papiereigenschaft. Um eine Nassdehnung während des Offsetdruckes zu vermeiden, werden Papiere zusätzlich auch oberflächengeleimt und konditioniert.
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| Din-
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Deutsche Industrie Normen. Die Normen sind in der Papierbranche vor allem bei den Faserstoffklassen (DIN 827), bei den Papierstoffklassen (DIN 6721-6727 und DIN 6731-6734) sowie bei den Papierformaten (DIN 476) von Bedeutung.
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| Din-Format
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3 Grundforderungen waren bei der Normung der Papierformate zu erfüllen: 1. Urformat = Rechteck von 1 qm Größe. 2. Jedes benachbarte Format muss sich durch Halbieren oder Verdoppeln ergeben. 3. Jedes Format muss dem anderen in geometrischem Sinne "ähnlich" sein. Aus der Formel Länge : Breite = Ø : 1 ergab sich für die Urgröße DIN A0 die Abmessung 84,1 x 118,9 cm (ca. 10.000 qcm). Die daraus abgeleiteten Formate DIN A1, DIN A2, DIN A3, DIN A4 usw. werden noch durch die Reihen DIN B..., DIN C... und DIN E... (für Papierfertigprodukte wie Briefhüllen, Aktendeckel usw.) ergänzt.
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| Dioxine
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Dieser Begriff umfasst über 200 verschiedene Verbindungen der chlorierten Dioxine und Furane. Einige Vertreter dieser Gruppen zählen zu den gefährlichsten Giften. Dioxine sind ein Teil der organischen Chlorverbindungen, die sich beim Bleichen mit Chlorgas (Elementarchlor) bilden. Daher wird immer mehr auf diese Bleichverfahren verzichtet.
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| Direct-Mailing
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Werbeaussendungen, teilweise personalisiert. Von Spezialdruckereien oft endlos vielfarbig bedruckt. Dabei bieten sich eine Vielzahl zusätzlicher Möglichkeiten an z.B. Felder zum Rubbeln in bezug auf eine Preisfrage o.ä.
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| Dokumenten-Papier
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Aus veredelten Zellstoffen gefertigtes, hochwertiges Papier. Je nach Qualität und Alterungsbeständigkeit mit mehr oder weniger großem Anteil an Hadern.
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| Doppelfalzung
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Zur Messung der Papierfestigkeit werden in einem speziellen Falzapparat Probestreifen so lange nach beiden Seiten gefalzt, bis das Papier an der Falzkante bricht (Es gibt Papiere, die 1.000 und mehr Doppelfalzungen zulassen.).
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| Doppellangsieb
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Zur Herstellung von Papier und Karton mit völlig gleichmäßiger Ober- u. Unterseite gibt es Papiermaschinen, die die Papierbahn zwischen zwei endlosen Langsieben bilden.
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| Druckfarbe
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Es wird zwischen wegschlagenden oxydativen und Spezialdruckfarben unterschieden. Je nach Einsatzzweck und Papiersorte ist eine Abstimmung für das Erzielen eines optimalen Druckergebnisses wichtig.
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| Dünndruck-Papier
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Leichgewichtiges (dünnes), wenig durchscheinend gearbeitetes Papier. Für beidseitigen Druck von Lexika, Bibeln und Arzneibeipackzetteln u.ä.
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| Dünnpost
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Leichtgewichtiges, jedoch festes, mattes Papier (weiß und farbig). Überwiegend zur Herstellung von Durchschreibesätzen mit Kohlepapier.
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| Durchforstung
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Waldpflege, um ein gesundes Wachstum der Bäume zu erreichen. Liefert Rohstoff für die Papierherstellung.
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| Durchschlag-Papier
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Holzfreies, weißes oder farbiges, vollgeleimtes Papier. 30 - 40 g/qm.
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