IGEPA
BEWEGT PAPIER SEIT 50 JAHREN
Ein Blick in die HISTORIE der Papiergroßhandelsgruppe
1960er
Die Gründungsphase
Fünf selbständige Papiergroßhändler schließen sich zusammen: E. Michaelis & Co., Freytag & Petersen, Drissler & Co., die Vorgänger von Vereinigte Papiergroßhandlungen und 2H-Papier. 1969 kommt als sechster Gesellschafter Karl-Heinz Geiger dazu. Ihr Ziel: gemeinsame Strukturen für die Beschaffung
und das Sortiment aufzubauen – um gegenüber Lieferanten eine größere Marktbedeutung zu erlangen und die Kunden optimal zu versorgen. Der Zusammenschluss erweist sich als überaus weitsichtig: Die heutigen Strukturen der Igepa – als einzige international agierende, meist inhabergeführte und unabhängige Papiergroßhandelsgruppe, bei der die einzelnen Gesellschafter
selbständig bleiben – werden bereits in dieser Zeit angelegt.
1970er
Aufbau der Markenpolitik
Angestrebt werden ein einheitlicher Auftritt und gemeinsame Maßnahmen für Werbemittel und Kampagnen. „Papier sind wir“ ist der gemeinsame Claim, er bleibt bis zur Jahrhundertwende gültig. Die erste Ausgabe der Palette kommt Ende der 1970er heraus – mit der Absicht, ein Kundenmagazin zu schaffen, das Fachinformationen z. B. über Produktneuheiten bietet und zugleich unterhalten soll. 60 Mal ist die Palette bis heute erschienen, seit einigen Jahren gibt es auch eine englischsprachige Ausgabe.
1980er
Professionelle Papierberater und erste Handelsmarken
Exklusiv vertriebene Eigenmarken wie Profimago (seit Ende der 1970er) und Profistar (seit 1990) garantieren dem Kunden Premiumqualität – und schreiben Erfolgsgeschichte. Seit 1989 bieten erstmals Papierberater einen kompetenten Service an; bei ihrer Schulung legt die Igepa großen Wert auf die Fortbildung im Hause, um vom großen gemeinsamen Erfahrungsschatz profitieren zu können.
1990er
Präsenz auf den Ostmärkten
Seit Beginn der Öffnung ist die Igepa im Osten präsent, um neue Märkte zu erschließen. Die Gesellschafterunternehmen gründen die Igepa Papiergroßhandel GmbH mit Sitz in Queis bei Leipzig; kurz darauf folgt ein
Standort in Ottendorf (Thüringen). Gleichzeitig entstehen auch gemeinsame Tochtergesellschaften und Beteiligungen in Osteuropa: Heute zählen Bulgarien, Tschechien, Kroatien, Serbien, Bosnien und Herzegowina, die Slowakei, Ungarn und Polen ebenso zu dem starken Verbund wie Litauen, Lettland, Estland und Russland.
2000er
Expansion nach Übersee
Mit der Gewinnung strategischer Partner in den Überseemärkten (Australien, Neuseeland, China, USA) reagiert die Igepa auf die Herausforderungen der Globalisierung. Durch die internationale Vernetzung ergibt sich nicht nur ein intensiver Austausch von Knowhow. Die globale Marktbeobachtung macht
es u. a. möglich, alternative Beschaffungsquellen zu sondieren und ihre Übertragbarkeit auf andere Igepa-Märkte zu prüfen. Am Ende dieses Jahrzehnts ist die Igepa mit 35 Unternehmen in mehr als 25 Ländern vertreten.
2010
Die Herausforderung der Digitalisierung nutzen
Digitalisierung heißt das Stichwort, das auch die Zukunft des Papiermarktes prägen wird. Die Igepa nimmt den Wandel im Digitaldruck als Herausforderung für die stetige Weiterentwicklung von Bedruckmaterialien. Durch ihre herausragende Logistik und das umfassende Know-how, das bei Beratung und Service eingesetzt werden kann, sieht sie sich bestens gerüstet für die Anforderungen zukünftiger Applikationen und Entwicklungen.
|