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Kussmund oder Rosenduft
Worauf Liebesbriefe am besten wirken – und wie man sie veredeln
kann
Es gibt gute Gründe, warum die schönsten Liebesbriefe
auf Papier geschrieben wurden – und werden. Der wichtigste:
Einen Brief kann man anfassen. Man kann ihn küssen, ans Herz
drücken, unters Kopfkissen legen, an ihm schnuppern, und
eh man sich’s versieht, wird er für einen schönen,
sehnsüchtigen Moment zum Stellvertreter der/des Angebeteten.
Die Haptik ist also nicht zu unterschätzen. Und ein Papier
mit einer seidigen Oberfläche, das sich obendrein
gut anfühlt, kann die Sinne ganz schön zum Vibrieren
bringen, noch bevor das erste Wort gelesen ist. Wem schweres Bütten
zu förmlich ist, der ist vielleicht mit einer farbigen Karte
besser beraten. Und wer als besonders vielschichtig herüberkommen
will, kann auch eine Collage basteln, die genau auf die/den Angebetete/-n
zugeschnitten ist. Zusätzliche Effekte lassen sich durch
Veredelungen erzielen, die sich längst nicht im roten Kussmund
erschöpfen. Eine subtile Duftnote zum Beispiel betört
die Sinne vielleicht viel nachhaltiger als so manches Wort. Das
persönliche Parfum kann es, muss es aber nicht sein. Denn
mittlerweile gibt es jede Menge zarte, mit Duftlack veredelte
Papiere, die dank unsichtbarer Mikroverkapselungen beim Berühren
intensiv nach Rosenblättern, Moschus oder Schokolade duften
– je nach Vorliebe des Adressaten. Unabhängig von der
Wahl des Papiers gilt: Lieber mit der Hand schreiben, weil so
die Persönlichkeit am besten zur Geltung kommt. Aus jedem
schwungvollen Bogen oder viel sagenden „...“ lässt
sich das gewisse Etwas hinter den Worten ablesen, nur völlig
Phantasielose würden sich hinter einer serifenlosen Verdana
verstecken. Und: Dem Kuli besser den Füller vorziehen, da
sieht die Handschrift gleich viel besser aus. Schließlich
soll der andere merken, dass man sich wirklich Mühe gegeben
hat und dass sich dieser Brief ganz und gar vom gehetzten Alltagsschriftverkehr
unterscheidet. Denn nur wenn die ersten Hürden genommen
sind, genügt zwischendurch auch mal ein Tip-on am Spiegel
mit Smiley darauf.
Info: Welches Papier lässt es wirklich knistern?
Evergreen (Artikel-Nr. 456) verfügt durch seine klassische
Rippung über eine unvergleichlich
edle Anmutung – für Romantiker mit Stil. Eine nicht
weniger kostbare Wirkung hat Marmor (Artikel-Nr. 653), das auf
Vorder- und Rückseite mit unterschiedlichen
Marmordekors versehen ist. Mit seiner ausgeprägten Haptik
ist das mit einer beidseitigen Filzmarkierung versehene Fauna
(Artikel-Nr. 454) ein besonders sanfter Einschmeichler. Das matt
melierte Flora (Artikel-Nr. 4537), das mit natürlichen Einschlüssen
aus Baumwolle einen ganz eigenständigen Charakter besitzt,
verführt auch Individualisten. Wer Farbe bekennen
wörtlich nimmt, findet mit dem farbigen Caribic (Artikel-Nr.
354) vom mitternächtlichen
Dunkelblau bis zum knalligen Himbeerton für fast jede Stimmung
den geeigneten Hintergrund. Und auch die schönste Hülle.
Denn zu Evergreen, Marmor, Fauna, Flora und Caribic sind ebenfalls
die passenden Briefumschläge erhältlich.
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