Qualität verpflichtet:
ProzessStandard Offsetdruck
Wie ist Qualität definiert, nachzuweisen und standardisiert sicherzustellen? Durch den ProzessStandard Offsetdruck wird der Qualitätsbegriff für jeden nachvollziehbar und messbar. Welche Vorteile haben die Beteiligten davon?
Ist Qualität Ansichtssache? Das galt jedenfalls bis vor kurzem noch, da allgemein gültige Parameter fehlten. Doch spätestens seit die Landesverbände Druck und Medien in Deutschland eine neutrale Zertifizierung nach dem aktuellen Branchenstandard durchführen, ist Qualität eine definierte Größe geworden: Der Prozess-Standard Offsetdruck (ISO 12647-2) ist der verbindliche Qualitätsmaßstab. Grundlage dafür ist die ISO 12647, die exakt festlegt, wann ein Druckprodukt hohen Qualitätsansprüchen genügt.
Produktionssicherheit von A bis Z. Der ProzessStandard Offsetdruck erstreckt sich über den gesamten Workflow von der Datenerzeugung über die Handhabung von digitaler Farbe bis
hin zur Erstellung der Druckformen und zum Drucken nach ISO. Dabei wird die Qualität auf Grundlage messtechnischer und visueller Prozeduren festgelegt und kontrolliert. Der ProzessStandard Offsetdruck hilft, Fehler gezielt zu analysieren und bereits frühzeitig zu bestimmen, was später ausgedruckt wird.
Besteht durch die Zertifizierung nicht die Gefahr, alle Druckbetriebe über einen Kamm zu scheren, werden vielleicht einige denken? Ein klares Nein, denn das Ziel des ProzessStandard Offsetdrucks ist keine Gleichmacherei, sondern vielmehr eine Printproduktion auf qualitativ hohem Niveau. Durch betriebsübergreifende Vorgaben werden die Effizienz gesteigert, Zeit- und Materialkosten gesenkt und eine hohe Produktionssicherheit erreicht. Und das kommt allen zugute, dem Druckbetrieb wie auch dem Auftraggeber.
Die Qualitätspapiere von Igepa werden allesamt den Anforderungen des Prozess-Standard Offsetdrucks gerecht. Sämtliche Bilderdruckpapiere liegen bei der Weiße im Toleranzfenster, die meisten sogar nahe dem Sollwert.
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