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  Preprint:
Qualitativ anspruchsvoll
Ein Formular bietet nicht nur Raum für Mitteilungen, es repräsentiert ein Unternehmen auch nach außen. Dass dies qualitativ auf möglichst hohem Niveau geschehen sollte, versteht sich fast von selbst. Daher ist es auch kein Wunder, dass bereits die Auswahl des Papiers von großer Bedeutung ist.


Ob Rechnungen, Briefe oder Bankmitteilungen – wo immer Geschäftskommunikation personalisiert wird, bedarf es eines dafür geeigneten Vordruckpapieres – Preprintpapier genannt. Preprintpapiere gelangen stets zweimal in den Druck: Zuerst im Offset-, danach im Laser- oder Inkjetdruckverfahren. Anschließend werden die Formulare automatisch gefalzt und einkuvertiert. Alle Abläufe erfolgen in hoher Geschwindigkeit und im Laserdruck mit großer Hitzeeinwirkung. Die Anforderungen an die Papierqualität steigen fortwährend, und nur Papiere, die diesen Herausforderungen standhalten, sind kostengünstige Preprintqualitäten. Die Preprintsorten der Igepa group sind nach diesen Gesichtspunkten ausgewählt.

Vordruckpapiere werden normalerweise in Rollen geliefert. Für den Druck gibt es zwei Möglichkeiten: Offset- und Laserdruck von Rolle zu Rolle oder von Rolle zu A4. Im zweiten Fall wird das Papier in der Offsetmaschine gleich nach dem Druck auf A4 geschnitten und die Blätter im Laserdruckverfahren bedruckt. Diese Variante nutzen vor allem kleine und mittelständische Unternehmen, die ihre Geschäftsdokumente vordrucken lassen und die Personalisierung selbst durchführen. Für hohe Auflagen – ab 50.000 Exemplaren – ist Rollenoffset das geeignete Vordruckverfahren. Das Formular kann ein- oder zweiseitig sein, typische Grammaturen sind 80, 90 oder 100 g/qm.

Wegen des zweimaligen Drucks und der Weiterverarbeitung müssen Vordruckpapiere besonderen Beanspruchungen standhalten können und trockener sein als Standardoffsetpapiere: Preprintpapiere haben nur eine relative Feuchte (rF) von 35%, während es bei normalem Offset 50% sind. Der Feuchtegehalt liegt außerdem erheblich unter der Raumluftfeuchte im Drucksaal, die 50–55% rF bei 20–22° C betragen sollte. Um das Einrollen des Papiers zu verhindern und beim Laserdruck Problemen bei der Farbabgabe entgegenzuwirken, darf der Feuchtegehalt des Vordruckpapiers während des Offsetdrucks nicht zu sehr steigen. Das Papier sollte also erst kurz vor dem Drucken aus der schützenden Verpackung entnommen werden.

Igepa Vordruck- Rollenpapiere auf einen Blick:
Conti Super
Conti LX
SoporSet PrePrint
Conti Ultra Copy
Power Laser Jet
Conti Lux
Contipreprint
Bio Top 3
Nautilus
Recymago
Beim Offsetdruck ist so wenig Feuchtmittel wie möglich einzusetzen. Für den Formulardruck werden zunehmend UVFarben verwendet. Ein Vorteil besteht darin, dass der UV-Trockner dem Papier überschüssige Feuchtigkeit entzieht und somit den richtigen Feuchtegehalt im Laserdruckprozess gewährleistet. Nach dem Offsetdruck sollten die vorgedruckten Formulare – seien es Rollen oder Formate – wieder eingeschlagen werden, damit sie keine Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft aufnehmen.

Der Laserdruck wird in der Regel von einer Stelle für geschäftsmäßige Datenverarbeitung übernommen. Große Banken und Versicherungsunternehmen hingegen haben manchmal eigene Druckabteilungen. Die aus der Offsetmaschine kommenden For-mulare müssen sich vor dem Laserdruck wieder an die Drucktemperatur anpassen. Datenzentren sind meist klimatisiert, und die relative Luftfeuchte beträgt 34–45% – optimal für den Laserdruck. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Igepa Partner.


 
   

 
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